Breslfetzn-Fest der Kuhlen Wampe Vienna, 28.07. – 30.07.2017

Mit sieben Motorrädern nach Wien – das wird ein Spaß, so dachten wir. Aber zunächst mussten wir den Regen überstehen. Los ging‘s am Mittwoch, den 23.07.2017, um 12:00 Uhr treffen und dann Abfahrt raus aus Berlin. Schon da war erkennbar, dass wir ohne Regen nicht durchkommen würden. Die ganze Zeit über hat es mal mehr, mal weniger gepisst, also erst einmal ein bisschen Strecke machen und auf die Autobahn bis kurz vor Dresden. Danach ab Richtung Tschechien. Dort haben wir dann eine Unterkunft gesucht, was allerdings mit sieben Personen nicht so einfach war. Daher haben wir uns aufgeteilt und in zwei verschiedenen Unterkünften übernachtet. Zum Abendessen haben wir uns dann getroffen und es musste Süsses her, als Ausgleich zu dem sauren Regen.

Pension Suesses
Am nächsten Tag war es zumindest trocken, wir kamen etwas verspätet los. Einmal durch Tschechien bis zum Campingplatz kurz vor der Österreichischen Grenze, auf dem wir eine eigene Zelle bekamen, in der Zelte und Motorräder reinpassten.

Zelle
Und dann brach auch noch die Sonne über uns herein. Ab Freitag war es sehr warm und das Fahren auf den kleineren Straßen machte so richtig Spaß. Ab nach Österreich. Hier haben wir uns dann getrennt in zwei Gruppen, die schnelleren Fahrer konnten sich austoben. Die Trennung war gut, so dass nach jeweiliger Vorliebe gefahren werden konnte.

Trennung_pix
Bei der Überfahrt über die Donau haben wir uns verfahren und angehalten, um nach dem Weg zu suchen und siehe da, auch die Gruppe der schnelleren hat sich identisch verfahren und damit waren wir wieder vollständig und sind den Rest bis zum Treffen wieder vereint gefahren.An dem Platz wurden wir herzlich begrüßt und es wurden die Zelte aufgebaut, möglichst schnell und
dann kosten, ob das Bier schmeckt.

Sommertreffen_02Sommertreffen_01

Sommertreffen_03

An dieser Stelle ein Dank an alle, die an der Organisation und dem Gelingen des Treffens beteiligt waren. Insbesondere an Gerald für die schönen Spiele mit der Erbse und die Ausfahrt. Aufgrund eines Batterieschadens konnte ich zwar nicht an der Ausfahrt teilnehmen, aber es wurde mir versichert, dass es sehr schön war. Insbesondere die Abkühlung beim späteren Baden. Zeit zum Entspannen, Zeit zum Essen, Zeit zum Trinken, herrliche Gegend – alles passte prima.

Und dann ging‘s am Sonntag auch schon wieder zurück. Auf dem Rückweg haben wir die Route entlang der Donau, über Passau und dem Bayerischen Wald genommen. Welch wunderbare Strecken zum Motorradfahren! Und als w ir dann einen Zeltplatz gefunden und gerade die Zelte aufgebaut  haben, begann ein Sturm und Gewitter, bei dem wir nicht wussten, ob hinterher noch die Zelte vorhanden sind. Aber zum Glück waren sie alle noch da auch wenn es den einen oder anderen Wasserschaden gab (Schuhe im Vorzelt können zu Schimmelpilz führen). Am nächsten Morgen wurden dann erst einmal die Zelte getrocknet.

Trocknen_pix

Schirm

Zum Schluss auch noch eine Fährfahrt, bei der aufgrund der Hitze oder sonstiger Gegebenheiten ein Auslaufen bei dem einen oder anderen nicht zu vermeiden war.

Auslaufen
Was ist die Erkenntnis aus der Reise von 1.750 KM. Selbst bei völliger Durchnässung waren wir guter Stimmung. Dann war die Trennung in zwei verschiedene Gruppen sinnvoll, damit mensch nach seinen Bedüfnissen fahren kann. Viele Gespräche und lecker Essen und Bier hat uns viel gebracht und macht das Treffen auf der Klammhöhe zu einem Genuss. Und wenn es ums Trocknen von Handschuhen geht, empfiehlt sich ein Kühlschrank. Und das Lieblingswort für diese Fahrt war ‚Marille‘.

Handschuhe

 

 

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